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Pressemitteilung

17. April 2011

Alte Leipziger - soziales Engagement in nachhaltige Projekte

Eigenreklame der Alte Leipziger sucht man zum Hessentag vergeblich. „Bandenwerbung bringt uns ohnehin nichts“, sagt Vorstandsvorsitzender Dr. Walter Botermann. Deshalb besinnt sich das Unternehmen auf sein traditionelles soziales Engagement und unterstützt „ein Projekt, von dem die Stadt dauerhaft etwas hat“. Botermann spricht von der Umgestaltung des Kinderspielplatzes im Maasgrund. Dieser soll zukünftig Treffpunkt auch für Jugendliche und alle Generationen sein.

„Ich habe selbst eine Tochter im jugendlichen Alter, die zu solchen Treffpunkten neigt“, sagt der Vorstandsvorsitzende. „Ich bin froh, wenn solche Treffpunkte, die sich die jungen Leute selbst suchen, in einem guten Zustand sind.“ Etwa die Hälfte der Herstellungskosten von 100.000 Euro trägt die Alte Leipziger. Die andere Hälfte übernehmen Stadt, Land und kleinere Spender.

„Nachhaltigkeit“, die sich der Hessentag auf seine Fahnen geschrieben hat, steht auch über diesem Projekt. „Das Thema ist in vielerlei Hinsicht eine wichtige Grundlage unseres Unternehmens“, unterstreicht der Vorstandschef. Das ganze Geschäftsmodell müsse mit Laufzeiten von 60 Jahren und mehr bei Renten- und Lebensversicherung auf einer tragfähigen, nachhaltigen Basis ruhen. „Wir müssen über Jahrzehnte Zusagen an unsere Kunden einhalten und hierfür die Eigenkapitalbildung für Krisenzeiten stärken.“ Deshalb bevorzuge die Alte Leipziger sichere, konservative Anlageformen, selbst wenn dadurch kein schnelles Geld zu machen sei. Mit dem Erfolg, „dass wir in der Krise kein Geld verloren haben“.

Die Alte Leipziger hat seit fast 40 Jahren – neben Stuttgart für die Hallesche Krankenversicherung  - ihren Hauptsitz in Oberursel. Sie fühlt sich in der Stadt verwurzelt und fest mit der Region verbunden. Der Großteil der 1700 Mitarbeiter kommt aus der Umgebung. „Wir fühlen uns hier sehr wohl“, sagt Botermann. Deshalb wird das markante Gebäude aus den 70er Jahren laufend den steigenden Anforderungen, insbesondere in energetischer Hinsicht,  angepasst. In den vergangenen fünf Jahren sei es gelungen, den Energieverbrauch um 30 Prozent zu senken. Dazu tragen die Solaranlage auf dem Dach, der Wärmetauscher in der Klimaanlage, das eigene Blockheizkraftwerk sowie der Austausch der Glasfronten mit höheren Isolierwerten und die Nachrüstung mit Außenrollos bei. Geprüft werden der Einsatz von Solarzellen und eine verbesserte Wärmedämmung im Stahlgerüst des Gebäudes. Die Nutzung von Erdwärme ist nach Probebohrungen bis zu einer Tiefe von 99 Meter zurück gestellt worden, da für eine rentable Nutzung 60 Löcher gebohrt werden müssten.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch die Kindertagesstätte auf dem Unternehmensgelände erleichtert. Die Kita wurde vor etlichen Jahren von einem Betriebs- in einen städtischen Kindergarten umgewandelt; aber in einer von drei Gruppen werden weiterhin Mitarbeiterkinder betreut. Wichtig für die Zukunft des Unternehmens und auch der Region ist die große Zahl von Auszubildenden bei der AL. Derzeit werden 93 junge Leute  ausgebildet. Es werden Ausbildungsplätze für Versicherungs- und Bankkaufleute und Fachinformatiker Anwendungsentwicklung  angeboten. Wachsendes Interesse besteht auch an den neuen Bachelor-Studiengängen in Verbindung mit Berufsakademien. 

„Junge Menschen dürfen nicht sich selbst überlassen werden“, ist Botermann überzeugt. Deshalb fördert und fordert die Alte Leipziger sie nicht nur im Unternehmen, sondern unterstützt sie auch durch Maßnahmen wie den Treffpunkt im Maasgrund. Das soziale Engagement geht aber noch weiter: Alfred-Delp-Haus, Wohnhilfswerk, Caritas, Ursella-Stiftung und das geplante Hospiz in der Kronberger Straße werden unterstützt. Zudem stellen die Mitarbeiter seit Jahren die Cent-Beträge ihrer Gehälter für gute Zwecke zur Verfügung. Rund 10.000 Euro kommen dadurch jedes Jahr zusammen.

Dem Hessentag sieht Botermann mit Freude entgegen: „In der ganzen Stadt können wichtige Infrastrukturmaßnahmen umgesetzt werden und vor allem der Bahnhof wird zu einer ansehbaren Adresse.“ Die Organisation laufe „sehr professionell. Der Hessentag wird kein Honoratiorenfest, sondern ein Fest für die Bürger und Gäste. Damit gibt Oberursel eine erstklassige Visitenkarte in ganz Hessen ab.“

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